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Entdecken & Erleben

Wittenwiewerbarg

Der „Wittenwiewerbarg“ (Weiße-Weiber-Berg) ist der Rest einer Turmhügelburg (Motte) aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Sie war von einem Graben und einem Wall umgeben. Heute ist nur noch ein kleiner Hügel davon zu sehen. Der Wittenwiewerbarg steht seit 1974 unter Denkmalschutz.

Der „Kleine Schwede“ ist ein 24 Tonnen schwerer Findling auf dem Nysted-Platz. Er wurde während der letzten Eiszeit aus Mittelschweden hierher transportiert und erinnert an die Entstehungsgeschichte Dahmes.

Leuchtturm Dahmeshöved

Der Leuchtturm Dahmeshöved wurde 1878/79 auf einer Höved (nddt. für Anhöhe) errichtet und dient der Schifffahrt in der Lübecker und in der Mecklenburger Bucht. Der denkmalgeschützte Leuchtturm kann besichtigt werden und wird auch als Standesamt verwendet.

Abhörstation

Von 1962 bis 1976 betrieb die ehemalige US-amerikanische Nachrichteneinheit Naval Security Group an der großen Uferkoppel (im Zweiten Weltkrieg Standort einer 2-cm-Flak), schräg gegenüber dem Leuchtturm, eine Abhörstation. Diese wurde von Todendorf aus befehligt und war vorher auf Fehmarn angesiedelt. Hier wurde mit mobilem Gerät unter anderem der Truppenübungsplatz auf der Halbinsel Wustrow abgehört, der damals auf dem Gebiet der DDR lag.

Jugendherberge und ehemalige Fernmeldestelle der Bundesmarine

 Die Jugendherberge Dahme an der ostholsteinischen Ostseeküste ist eine 2006 fertiggestellte und am 6. Juli 2006 eröffnete Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerks. Es handelt sich damit um eine der jüngsten Jugendherbergen des Landesverbands Nordmark e.V. Die Jugendherberge liegt am Dahmeshöved 1 an der Straße zum Leuchtturm Dahmeshöved, der die Einfahrt zur Lübecker Bucht markiert. Damit liegt sie in einer Reihe mit mehreren Villen und dem Mutter-Kind-Heim südlich vom eigentlichen Ortskern Dahmes. Das Gelände der Jugendherberge grenzt direkt an die Steilküste zum Ostseestrand, der über eine große, hölzerne Treppenanlage erreichbar ist.

Wo heute die Jugendherberge steht, befanden sich bis 2004 die Gebäude einer Marinefernmeldestelle der Bundeswehr (im Zweiten Weltkrieg existierte hier eine Marine-Funkmessortungsanlage, FuMO 3, eine sogenannte Calais-Zerstörersäule). Die Marinefernmeldegruppe 53 wurde Ende 1963 in Dahmeshöved in Betrieb genommen. Nach Auflösung des Marinefernmeldeabschnitts 5 1967 wurde sie dem Marinefernmeldeabschnitt 1 unterstellt. Hier wurde mit mobilem Radargerät die Ostsee bewacht. Die Marinefernmeldegruppe 53 wurde Ende September 1991 aufgelöst.

Nach der Aufgabe der Fläche durch die Bundesmarine lag das Gelände einige Zeit brach und sollte nach dem Willen des Bürgermeisters von Dahme für einen gemeinnützigen Zweck verwendet werden. Der ehemalige Standplatz der Radarantennen, eine erhöhte asphaltierte Fläche, wird nun für Ballspiele genutzt.

Glasbilder der St.-Stephanus-Kirche

Die Fenster, in den 1970er Jahren von Theo M. Landmann aus Osnabrück angefertigt, sind wertvoller Bestandteil der St.-Stephanus-Kirche und geben Bezüge zum Wirken Christi auf dem See Genezareth wieder.

Impressionen und Details der Glasfenster in der St.-Stephanus-Kirche in Dahme stehen in Landmanns umfassendem Werkverzeichnis. Die Fenster der Kirche sind als Werkverzeichnisnummern 340, 341, 342 und 343 aufgeführt.

Theo M. Landmann schuf über 380 Arbeiten zwischen 1925 und 1978. Darunter Bleiglas- und Betonglasfenster sowie Fresken, Sgraffiti und Wandteppiche. Der Künstler war überwiegend im westlichen Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen tätig, wo er mit bekannten Architekten und Kirchenbauern zusammenarbeitete. Landmann, Meisterschüler bei Johan Thorn Prikker, studierte die Kathedralen in Frankreich, England und Italien. Er war seit 1929 als freier Künstler tätig und nahm 1933 an der Weltausstellung in Chicago teil. Das Werkverzeichnis vermittelt die vielgestaltige Arbeitsweise Landmanns in zahlreichen Gesamt- und Detailaufnahmen.

Im Jahr 2016 werden die Bleiglasfenster einer umfassenden Renovierungsmaßnahme unterzogen, die vom Bonifatiuswerk gefördert wird.